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Der besondere Auftrag der Grundschule besteht vor allem in:
- der Förderung der verschiedenen Begabungen der Kinder sowie der Kräfte des eigenen Gestaltens und des schöpferischen Ausdrucks
- der Entfaltung nicht (oder nur schwach) entwickelter Fähigkeiten oder Eigenschaften
- der Weckung der sittlichen, religiösen, sozialen und freiheitlich demokratischen Gesinnung
- der Einübung von Verhaltensweisen und Umgangsformen, die für das Zusammenleben insbesondere in der Schule gelten
- der Hinführung zu systematisierenden Formen schulischen Lernens und Arbeitens
- dem Erwerb gesicherter Kenntnisse und dem Einüben von Fertigkeiten, die für die Lebensbewältigung wichtig und für die Schularbeit bedeutend sind.
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Im Anschluss an die Grundschule führen Hauptschule oder Werkrealschule die Schüler und Schülerinnen zum Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder zum Mittleren Bildungsabschluss nach Klasse 10. Dafür wird eine landesweit zentrale Abschlussprüfung abgelegt.
Die Hauptschule unterstützt mit gezielten Förder- und Entwicklungsmaßnahmen leistungsbereite und leistungsfähige SchülerInnen genauso wie Leistungsschwächere. Sie vermittelt eine solide Allgemeinbildung und bereitet sie für die Arbeits- und Berufswelt vor. Das wird erreicht durch:
- Lernstandserhebung und individuelle Förderpläne in Deutsch und Mathematik in den Klassen 5 und 6
- Kompetenzanalyse in Klasse 7 und eine sich anschließende Förderung in den darauffolgenden Klassen
- Projekt Schule und Betrieb in den Klassen 8 und 9
- Praxiszug
Die Hauptschulabschlussprüfung nach Klasse 9 zeigt die Beherrschung der Kulturtechniken und eine solide Allgemeinbildung sowie Fähigkeiten im methodischen, fachlichen und sozialen Bereich. Die Persönlichkeit der SchülerInnen wird gefestigt und dadurch ihre Anschluss und Ausbildungsfähigkeit gesichert.
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Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den jeweiligen Schularten.
Die Realschule in Baden-Württemberg versteht sich als eine "Schule der Realien", die sich der Wirklichkeit in besonderer Weise verpflichtet fühlt.
In Baden-Württemberg besuchen rund ein Drittel der Schüler die Realschule von Klasse 5 bis 10. Ungefähr ein Drittel der Schüler besuchen im Anschluss ein berufliches Gymnasium und erwerben so das Abitur.
Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt sind die Hauptgründe für Wandel und Weiterentwicklung der Realschulen.
Neben bewährten Regelangeboten wie themenorientierte Projekte treten neue Fächerverbünde, eine Besonderheit der baden-württembergischen Realschulen, wie Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde (EWG), Mensch und Umwelt (MuM) und naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA). Diese bilden vielfältige Lernchancen und erweitern die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler.
Damit bietet die Realschule ihren Schülerinnen und Schülern eine wichtige Hilfestellung bei Lebensplanung und beruflicher Orientierung – auch in Zeiten gesellschaftlichen Wandels.
Pisa stellt den Realschulen des Landes ein hervorragendes Zeugnis aus. Ihr Erfolg erklärt sich aus einer jeweils raschen und pragmatischen Anpassungsfähigkeit an sich verändernde gesellschaftliche Bedürfnisse. Die Realschule steht in der Verantwortung, die richtige Balance herzustellen, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen allgemeiner Bildung und berufsorientierten Bildungsmodulen.
Realschulen wollen und müssen sich präsentieren, denn sie stehen ebenso in einem Konkurrenzverhältnis zu den anderen Schultypen, wie auch untereinander. Das Zauberwort heißt: „Profil“.
Jede Realschule hierzulande hat die Chance, sich durch Erarbeitung eines sog. „Schulcurriculums“ ein eigenes Gesicht zu geben, also pädagogische und inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.
Kinder brauchen Herausforderungen und Freiräume, um zu lernen, zu entdecken, zu (er-)finden und sie brauchen Zeit und Gelegenheit, dieses Gelernte auch anzuwenden, einzuordnen. Dazu bieten die innovativen Realschulen in Baden-Württemberg wegen ihrer Flexibilität gute Voraussetzungen. Eine qualifizierte, zukunftsgerechte Schulausbildung, die alle Chancen bietet, ist an diesen Schulen möglich.
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